Bewerbung

Lebenslauf für die Ausbildung schreiben: Die besten Tipps

Eine Person im grünen Pullover sitzt am Schreibtisch und schreibt einen Lebenslauf. Dabei ballt er eine Sieges-Faust.

Wenn du dich für einen Ausbildungsplatz bewirbst, gehört ein Lebenslauf fast immer dazu. Er gibt Unternehmen einen schnellen Überblick über deinen bisherigen Werdegang und zeigt, wer du bist. Die gute Nachricht: Auch wenn du noch keine Berufserfahrung hast, kannst du mit einem gut aufgebauten Lebenslauf überzeugen.

So ist dein Lebenslauf aufgebaut

Ein Lebenslauf sollte übersichtlich und klar strukturiert sein. Die wichtigsten Informationen sind:

  • Persönliche Daten (Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse)
  • Schulbildung
  • Praktika oder Nebenjobs
  • Besondere Kenntnisse, zum Beispiel Sprach- oder Computerkenntnisse
  • Hobbys und Interessen (optional)
  • Ort, Datum und Unterschrift, wenn du den Lebenslauf als PDF verschickst

Achte darauf, dass alle Angaben aktuell sind und keine Rechtschreibfehler enthalten.

Was, wenn du noch keine Berufserfahrung hast?

Keine Sorge, das ist bei einer Bewerbung um einen Ausbildungsplatz völlig normal. Statt Berufserfahrung interessieren sich viele Unternehmen dafür, was du in der Schule gelernt hast und welche Erfahrungen du bereits gesammelt hast.

Hast du ein Schülerpraktikum gemacht, dich in einem Verein engagiert oder bei einer Veranstaltung geholfen? Dann erwähne das unbedingt. Solche Erfahrungen zeigen, dass du zuverlässig bist und Verantwortung übernehmen kannst.

Das richtige Design

Ein Lebenslauf muss nicht auffällig gestaltet sein. Im Gegenteil: Ein schlichtes und professionelles Layout wirkt oft am besten. Verwende eine gut lesbare Schrift, gleiche Abstände und eine klare Gliederung. Ein aktuelles Bewerbungsfoto ist heute oft freiwillig. Informiere dich am besten, ob das Unternehmen eines erwartet.

Häufige Fehler vermeiden

Viele Bewerber:innen machen kleine Fehler, die sich leicht vermeiden lassen. Kontrolliere deinen Lebenslauf deshalb vor dem Abschicken noch einmal genau.

Vermeide zum Beispiel:

  • unvollständige Angaben
  • eine unübersichtliche Gestaltung
  • unterschiedliche Schriftarten
  • Rechtschreib- oder Grammatikfehler
  • eine unprofessionelle E-Mail-Adresse

Nimm dir Zeit

Ein guter Lebenslauf entsteht nicht in fünf Minuten. Plane genügend Zeit ein und lass ihn am besten von einer anderen Person gegenlesen. Oft fallen Freunden, Eltern oder Lehrkräften kleine Fehler auf, die du selbst übersehen hast.

Mit einem übersichtlichen, ehrlichen und sorgfältig erstellten Lebenslauf schaffst du einen guten ersten Eindruck. Zusammen mit einem passenden Anschreiben steigen deine Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden und damit deinem Ausbildungsplatz einen großen Schritt näherzukommen.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Bewerbungsfoto für meinen Lebenslauf?

Nein, ein Foto ist seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) freiwillig und darf von Unternehmen nicht verlangt werden. In vielen Branchen ist es aber weiterhin üblich. Wenn du eines verwendest, wähle ein aktuelles und professionelles Foto.

Muss ich meinen Lebenslauf unterschreiben?

Eine Pflicht gibt es nicht, viele Unternehmen sehen eine Unterschrift aber gern. Sie zeigt, dass deine Angaben vollständig und ehrlich sind. Wenn du unterschreibst, gehören auch Ort und Datum dazu.

Wie lang sollte der Lebenslauf für eine Ausbildung sein?

Für Schüler:innen reicht in der Regel eine Seite, maximal zwei. Wichtiger als die Länge ist eine klare Struktur mit aktuellen und vollständigen Angaben. Konzentriere dich auf Schulbildung, Praktika und besondere Kenntnisse.

Yannick Heubrock

Schreibt im StickTo Blog über Ausbildung, Studium und den Weg in die Arbeitswelt, damit Berufsorientierung endlich einfach wird.

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Ist die StickTo-App kostenlos?

Ja, StickTo ist für Schüler:innen komplett kostenlos. Es gibt keine Werbung, kein Abo, keine Premium-Funktionen.

Ab wann kann ich StickTo benutzen?

Sobald das erste Praktikum in der Schule ansteht, stellt sich die Frage: Wo will ich das machen? Ab diesem Zeitpunkt startet die Berufsorientierung und StickTo hilft dabei, einen Überblick zu bekommen.

Wie funktioniert das Swipe-Prinzip in StickTo?

Anhand der Swipes ermittelt die App automatisch, was die Jugendlichen interessiert, und schlägt auf Basis dessen passende Berufe, Unternehmen und Hochschulen vor.

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